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Pressespiegel Januar bis Juli 2010
Marco Polo entdeckt den O-Ton!
Die hohe Schule des Studenten-Festivals (Hamburger Abendblatt)
Indie-Pop aus dem hohen Norden im
S-Bahn-Takt (Hamburger Abendblatt)
Hamburg besser als Berlin? (taz)
Eine Band kann nie genug sein (Hamburger Abendblatt)
Marco Polo entdeckt den O-Ton!
Im neuen Marco Polo Reiseführer für Hamburg taucht jetzt auch der Originalton auf :D
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Die hohe Schule des Studenten-Festivals
Hamburger Abendblatt - Unter den Gitarren Muff von tausend Jahren? Mitnichten. Schon die "MTV Campus Invasion", die seit 2001 quer durch die großen und kleinen deutschen Universitätsstädte pilgert, zeigt, dass es den Akademikern nicht an Partygeist mangelt. Nach einer der Wirtschaftskrise geschuldeten Pause im Jahr 2009 zockelt der Invasions-Tross dieses Jahr am 10. Juli mit Unheilig, Bonaparte, Madsen und Airbourne nach Göttingen.
Natürlich geht es auch ohne große Kommerz-Zugpferde. Die Studenten von Magdeburg, Kiel und Görlitz bis Clausthal-Zellerfeld stellen ihre eigenen Open-Air-Konzerte auf die Beine, von denen manche wie das "Lunatic" in Lüneburg längst überregionale Strahlkraft entwickeln.
Auch der Hamburger AStA (für Nicht-Akademiker: der Allgemeine Studierendenausschuss) stellt seit 2007 jährlich ein kleines, aber feines Open Air auf die Beine. Umsonst und draußen treffen sich Nachwuchsbands und lokale Lieblinge im Von-Melle-Park.
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Indie-Pop aus dem hohen Norden im S-Bahn-Takt
Hamburger Abendblatt - ASTRA-STUBE. So, zum Mitschreiben: Dänemark gehört genauso wenig wie Finnland und Island zu Skandinavien. Der Fehler passiert nämlich häufig genug, wenn Bands aus mehreren nordischen Ländern gemeinsam auftreten.
Heute zu Gast in Hamburg sind Northern Portrait aus der immer wichtiger werdenden Pop-Nation Dänemark und The Electric Pop Group aus Schweden. Beide Gruppen sind beim renommierten US-Plattenlabel Matinée untergekommen und bereisen seit mehreren Jahren die kleinen Bühnen der großen Welt.
Die Kombination aus verhuschtem Indie-Pop und klassischem Gitarrenrock inklusive hoher melodischer Spielfreude ließ sich schon beobachten, als Northern Portrait und The Electric Pop Group im vergangenen Jahr auf Hamburgs schaukeligster Bühne standen: An Bord der Barkasse "Hedi" zeigten sie ihre Kunst im Takt des tuckernden Dieselmotors.
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Ist Hamburg besser als Berlin?
taz - "Ich denke, man kann Berlin schlecht mit Hamburg vergleichen. An sich ist Hamburg für Bands und Musiker ein attraktives Pflaster. In der Stadt gibt es viele Studenten und junge Menschen, das spiegelt sich in der Stimmung wieder. Hamburg bedient ein sehr breites Spektrum für Konzerte und Veranstaltungen. Hamburger mögen die Vielfalt, diesen Leitfaden der Vielfalt versuchen wir in der Astra Stube zu repräsentieren. Die Ecke unter der Sternschanzenbrücke, mit ihren drei Clubs Astra Stube, Fundbureau und Waagenbau, hat dabei einen besonderen Stellenwert für die Subkultur der Stadt. Wir sind sehr gut gelaunt und verstehen es als großes Kompliment, dass dank des öffentlichen Interesses die Mietverträge für der Clubs bis 2014 verlängert werden konnten. Mit dieser Vorlaufzeit können an anderer Stelle ähnliche Strukturen wieder aufgebaut werden und Hamburg als vielfältigen Musikstandort erhalten."
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Eine Band kann nie genug sein
Hamburger Abendblatt - Der heutige Konzert-Freitag wird neben dem ausverkauften Spex-Abend im Uebel & Gefährlich noch von drei weiteren Mini-Festivals bestimmt. Das "Campus Open Air Indoor Festival" eröffnet heute offiziell das Musikareal "Klubsen" im Hammerbrooker Wandalenweg. Das neue Pferd im Stall von Originalton e.V. und Pferdestall (Astra Stube, Kulturhaus III&70, Pony Bar) tritt nicht nur die Nachfolge von Festplatz Nord an, sondern will sowohl stilistisch als auch geografisch einen weiteren Musikschwerpunkt außerhalb bekannter Szenegrenzen etablieren. Kein Wunder, dass das heutige Aufgebot ein fettes Ausrufezeichen darstellt: 1000 Robota, eine der besten aufstrebenden Hamburger Bands der letzten Dekade, ist heute ebenso live zu erleben wie die sympathischen Nürnberger
Post-Punk-Energiebündel von The Robocop Kraus. Dazu stoßen Beta, Vierkanttretlager sowie Audiolith-DJ Krink, Discobox unddas Team von KissKissClub.
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Campus Open Air Indoor Festival
Hamburger Abendblatt - Das hat die Stadt nun davon, den Kiez zur Verbotszone von allem, was Rock 'n' Roll ausmacht, zu erklären: Die Szene wandert langsam, aber sicher ab. Neuestes Beispiel ist der neue Schuppen Klubsen. Nach Selbstaussage verbirgt sich hinter Klubsen eine Gruppe kreativer Menschen, die sagt: "Stillhalten geht nicht!"
